Philosophie mit Feder und Pinsel – Gerschoms Kunstsite

Philosophie

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Heraklit: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen Heraklit: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen
Öl auf Leinwand
70 x 50 cm
880 Euro
als Briefkarte erhältlich

Heraklit von Ephesos (ca. 520 v.Chr. – ca. 460 v.Chr.) war ein Philosoph, der der Schule der Vorsokratiker zugeordnet wird.
Von seinen Texten sind nur wenige überliefert, das meiste von ihm wissen wir durch andere Autoren. Ein Schwerpunkt seines Denken waren Fragen von Zeit bzw. Kommen, Werden und Vergehen.
Heraklit: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen Heraklit: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen
Tusche und Gouache auf Papyrus
24,5 x 24,5 cm
90 Euro

Die Bilder lügen wie gedruckt – und Tarskis Wahrheitstheorem Die Bilder lügen wie gedruckt – und Tarskis Wahrheitstheorem
Öl auf Leinwand
70 x 50 cm
880 Euro
als Briefkarte erhältlich

Das auf Tarski zurückgehende Wahrheitstheorem wurde von ihm in erkenntnistheoretischer Absicht formuliert – auf dass wir uns nicht in den semantischen Netzen unserer Sprache verfangen.
Ich lese es als moralischen Imperativ, nicht voreilig aus den Bildern und Wörtern, in deren Geflecht wir verstrickt sind, Realität zu konstruieren.
Paradigma Paradigma
Acryl auf Leinwand
100 x 70 cm
1400 Euro
als Briefkarte erhältlich

I and me and the stranger – Hommage à J. H. Mead (1) I and me and the stranger – Hommage à J. H. Mead (1)
Öl auf Leinwand
70 x 50 cm
880 Euro
als Briefkarte erhältlich

Im Denken des Psychologen, Philosophen und Evolutionstheoretikers George Herbert Mead (1863-1931) spielt die Perspektivendifferenz zwischen zwei Formen des Selbst, "i" und "me", eine zentrale Rolle. Dabei ist – sehr vereinfacht gesagt – das "me" mein Selbst, wenn ich mich mit den Augen der anderen sehe, das "i" mein Selbst, wenn ich zu dem „me“ Stellung nehme. Um den gesellschaftlichen Bezug als einen offenen zu bestimmen, ist der Fremde in diesem Bild hinzugefügt.
Levinas – Antlitz / le visage de l'autre Levinas – Antlitz / le visage de l'autre
Acryl und Aquarell auf Büttenpapier
40 x 30 cm
140 Euro

Candide, ou l'Optimisme (1759)
Je sais aussi, dit Candide, qu'il faut cultiver notre jardin. — Vous avez raison, dit Pangloss ; car, quand l'homme fut mis dans le jardin d'Éden, il y fut mis ut operaretur eum, pour qu'il travaillât : ce qui prouve que l'homme n'est pas né pour le repos. — Travaillons sans raisonner, dit Martin ; c'est le seul moyen de rendre la vie ...
Bergson – temps espace, temps vécu Bergson – temps espace, temps vécu
Aquarell und Acrylfarbe auf Büttenpapier
40 x 30 cm
250 Euro
als Briefkarte erhältlich

Der französische Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur 1927 Henri-Louis Bergson (1859 – 1941)war einer der bedeutendsten Vertreter der Lebensphilosophie. In seiner 1889 entstandenen Schrift 'Essai sur les données immediates de la conscience' / deutsch: 'Zeit und Freiheit' entfaltet er einen neuen Zeitbegriff, indem er zwischen der messbaren und objektivierbaren Zeit (Raumzeit) und der gelebten bzw. der subjektiv erlebten Zeit unterscheidet.
Voltaire – l'homme n'est pas né pour le repos / Der Mensch ist nicht für die Ruhe geschaffen Voltaire – l'homme n'est pas né pour le repos / Der Mensch ist nicht für die Ruhe geschaffen
Acryl und Aquarell auf Büttenpapier
45 x 31 cm
250 Euro

Candide, ou l'Optimisme (1759)
Je sais aussi, dit Candide, qu'il faut cultiver notre jardin. — Vous avez raison, dit Pangloss ; car, quand l'homme fut mis dans le jardin d'Éden, il y fut mis ut operaretur eum, pour qu'il travaillât : ce qui prouve que l'homme n'est pas né pour le repos. — Travaillons sans raisonner, dit Martin ; c'est le seul moyen de rendre la vie ...
Angelus novus (Hommage à W. Benjamin) Angelus novus (Hommage à W. Benjamin)
Acryl auf Leinwand
70 x 50 cm
770 Euro

In einer der Thesen (IX) Über den Begriff der Geschichte von Walter Benjamin heißt es:
Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft …
Der Text läuft – mehr oder weniger sichtbar – als schmales Band durch das Bild und über die Flanken.
W. Benjamin – Aura W. Benjamin – Aura
Aquarell
32 x 24 cm
180 Euro

W. Benjamin – Über den Begriff der Geschichte (IX): Fortschritt W. Benjamin – Über den Begriff der Geschichte (IX): Fortschritt
Linolschnitt auf Bugra-Bütten
42 x 30 cm
Auflage: 7 von 100
100 Euro
zur Serie Benjamin – Geschichte IX

Die 1940 verfasste geschichtsphilosophische Schrift von Walter Bendix Schoenflies Benjamin (1892 – 1940) ist eine hoch komplexe Auseinandersetzung mit historischem Materialismus und Historismus. Ein zentraler Gedanke ist, dass ein Fortschritt, der nicht in ethischer Entscheidung gestaltet wird, in die Katastrophe führt.
Nietzsche – … alle Lust will Ewigkeit Nietzsche – … alle Lust will Ewigkeit
Linolschnitt auf Bugra-Bütten
42 x 30 cm
Auflage: 6 von 100
100 Euro
als Briefkarte erhältlich
zur Serie Nietzsche – alle Lust

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